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Gebäude und Kreislaufwirtschaft

Eine zirkuläre Wirtschaft spielt nicht nur bei unseren Geräten eine grosse Rolle. Wir bieten zahlreiche Produkte an, die dauerhaft im errichteten Gebäude verbleiben und können auch hier einen Beitrag zu nachhaltigem Bauen leisten. Schliesslich sind Gebäude am Ende ihres Lebenszyklus auch Rohstoffquellen: So können etwa verbaute Installationstrassen für Rohre und Kabel schon heute vollständig wiederverwertet werden.

Damit Gebäude integraler Bestandteil einer Kreislaufwirtschaft werden, kommt es bereits beim Bau auf den richtigen Materialeinsatz an. Hier findet aktuell ein Umdenken statt: Die Bauindustrie hat erkannt, dass es einen wachsenden Bedarf für nachhaltiger errichtete Gebäude gibt. Diese «Green Buildings» zeichnen sich beispielsweise durch geringe Emissionswerte und eine hohe Energieeffizienz sowie die Verwendung nachwachsender und unbelasteter Rohstoffe aus.

Mit unseren Produkten unterstützen wir unsere Kunden dabei, Zertifikate zur Erreichung solcher «Green Building»-Standards zu erlangen. Um unseren Kunden mehr Transparenz über unser Produktportfolio für grünes Bauen zu verschaffen, lassen wir viele Produkte mit Blick auf Umwelt- und Gesundheitsaspekte extern zertifizieren. So werden unsere Environmental Product Declarations (EPD) zum Beispiel vom Institut Bauen und Umwelt e. V. (IBU) und unsere Material Health Certificates (MHC) vom Cradle to Cradle Products Innovation Institute vergeben.

Im Berichtsjahr sind wir weitere Schritte auf diesem Weg gegangen. Für zwei Neuprodukte und für drei optimierte Produkte haben wir Zertifizierungen eingeholt. Zudem haben wir unser Portfolio an Brandschutzprodukten mit Blick auf das Zertifizierungsprogramm Living Building Challenge (LBC) optimiert und in diesem Zuge die Gefahrenstoffe der LBC Red List eliminiert. Zudem haben wir Bauschäume ohne Zusätze aus der Risikostoffgruppe Isocyanat (MDI) auf den Markt gebracht.

Für die Zukunft setzen wir uns zum Ziel, unser Produktangebot und die dazugehörigen Zertifikate für nachhaltiges Bauen noch transparenter darzustellen. Darüber hinaus haben wir Verantwortlichkeiten für «Green Buildings» und nachhaltiges Bauen zugewiesen. So können kundenspezifische Anforderungen noch stärker in unsere Entwicklungsprozesse integriert werden.

Internationale Standards für nachhaltiges Bauen

Die für nachhaltiges Bauen (Green Building) geltenden internationalen Qualitätsstandards sind auch für unser Produktportfolio von hoher Relevanz. Zu ihnen zählen unter anderem Leadership in Energy and Environmental Design (LEED), der WELL Building Standard, die Building Research Establishment Environmental Assessment Methodology (BREEAM) oder die Zertifikate der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).