zum Inhalt springen

Musik verwandelt

Music for Social Change

Die Hilti Foundation konzentriert sich auch in ihren kulturellen Projekten auf eine nachhaltige soziale Wirkung. Dies führte 2006 zur Zusammenarbeit mit dem Musikprogramm «El Sistema», eine der weltweit bekanntesten und wichtigsten Initiativen auf dem Gebiet «Music for Social Change». Über die Jahre sind weitere Kooperationen hinzugekommen, in denen die Hilti Foundation neben finanzieller Unterstützung auch ihre Expertise und ihre kulturellen Netzwerke einbringt, um jungen Menschen durch die Musik zu helfen, Fähigkeiten zu entwickeln, die sie zu selbstbestimmten und verantwortungsvollen Mitgliedern der Gesellschaft machen.

Foto: Hilti: Kinder spielen Geige
Hinweis: Aktivieren der Untertitel durch Klicken auf das Untertitel-Symbol. Auswahl der Sprache durch Klick auf das Einstellungs-Symbol (Zahnrad).

Academy for Impact through Music

Über die langfristigen, engen Kooperationen lernte die Hilti Foundation, Bedarf und Anspruch an solche sozialen Musikprogramme immer besser zu erkennen und zu verstehen. Der Wunsch, für diesen Bereich massgeschneiderte Ausbildungsangebote zu entwickeln, führte schliesslich 2020 zur Gründung der «Academy for Impact through Music» (AIM).

Foto: Hilti: Fiona Cunningham, Direktorin Academy for Impact through Music

Bereits im ersten Jahr hat sich AIM einen Namen als «offenes Labor» für innovative Lehr- und Führungsaufgaben gemacht. Als Unterstützung für einen Bereich, der sich weltweit auf aussergewöhnliche Weise der Aufgabe widmet, junge Menschen in ihrem Leben und ihrer musikalischen Entwicklung zu stärken.

Fiona Cunningham,
Direktorin Academy for Impact through Music

Wie auch Studien belegen, liegen die Schlüssel zu nachhaltigen Erfolgen von Musikprogrammen in einer umfassenden Aus- und Weiterbildung der Lehrer, einem verbesserten Know-how im Projektmanagement sowie in Mess-Methoden, mit denen man die Wirksamkeit der Programme überprüfen kann, ohne auf kostenintensive Langzeitstudien angewiesen zu sein. Genau diesen drei Themenbereichen wird sich AIM in den kommenden Jahren widmen.

2020 war dafür ein Pilotjahr. Unter der Führung von AIM-Direktorin Fiona Cunningham erarbeitete man gemeinsam mit Leitern von zehn ausgewählten Musikprogrammen aus der ganzen Welt und Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen – von der Pädagogik bis zur Kommunikation – die ersten Inhalte für die Lehrerausbildung, das sogenannte «Firebird Fellowship». 30 junge Lehrer absolvierten im Sommer 2020 den ersten Lehrgang und wenden mittlerweile das Erlernte in ihren Musikprogrammen an, begleitet und unterstützt durch AIM-Betreuer, mit denen sie regelmässig den Unterricht reflektieren, verbessern und neue Ideen ausprobieren. Im Sommer 2021 wird diese erste Lehrer-Generation an die nächste Gruppe von «Firebirds» übergeben, aber als Absolventen mit dem Programm eng verbunden bleiben und daran mitwirken. So will AIM bereits in wenigen Jahren eine grosse Gruppe von engagierten Lehrern ausgebildet haben, die durch die Musik nicht nur Wissen an junge Menschen weitergibt, sondern diesen auch Wege in eine selbstbestimmte Zukunft aufzeigt.

Stimmen unserer «Firebirds»:

Foto: Hilti: Francis Gagliardo, El Sistema Greece, Griechenland

AIM hat einmal mehr in mir den Wunsch geweckt, die Welt zu verändern. Aktiv an einem Wandel mitzuwirken, der durch Musikerziehung passiert.

Francis Gagliardo,
El Sistema Greece, Griechenland
Foto: Hilti: Mollie Westbrook, BSO Orchkids, Baltimore, USA

Die Tage im Rahmen von AIM haben mein Interesse am Unterrichten wieder neu geweckt. Ich freue mich schon sehr auf das neue Schuljahr.

Mollie Westbrook,
BSO Orchkids, Baltimore, USA
Foto: Hilti: Pablo Parra, Acción Social por la Música, Spanien

Was wir tun, ist wichtig, aber wenn wir es gemeinsam tun, wird es bedeutsam. Was wir vertreten, ist das Ende der Musik als Privileg, aber der Beginn der Musik als universelles Recht.

Pablo Parra,
Acción Social por la Música, Spanien